Verkehrszähmer

Die Michaelschule macht mobil!

Der Bring- und Holverkehr rund um unsere Schule nimmt seit vielen Jahren stetig zu. Dadurch wird die Verkehrssituation unserer Schülerinnen und Schüler zunehmend unübersichtlicher und die Wahrscheinlichkeit in gefährliche Situationen zu geraten steigt damit leider immer weiter an.
Aus diesem Grund haben wir uns als Schule dafür entschieden das Verkehrsverhalten rund um unsere Schule neu zu betrachten und dafür das Programm „Verkehrszähmer“ eingeführt.
Wir verfolgen damit das Ziel unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer selbstbestimmten sicheren und nachhaltigen Mobilität zu fördern.
Dabei wollen wir Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die zu einem guten Miteinander aller Beteiligten (Kinder, Eltern, Schule und Anwohner) führen.
Der Erfolg dieses Vorhabens erfordert dabei ein aktives Zusammenwirken aller Akteure in bester Absicht.
Diese Seite bietet Ihnen die Möglichkeit sich über das Programm und die damit verbundenen Entwicklungen an unserer Schule zu informieren.
Falls Sie hierzu Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge haben, können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden:
mobilitaet@michaelschule.nrw.schule

Am 28.10. beteiligten sich alle Kinder der Michaelschule an dem stadtweiten Aktionstag zur Verkehrssicherheit. Dabei stand das Projekt Verkehrszähmer im Mittelpunkt, mit dessen Hilfe der Bring- und Holverkehr im direkten Umfeld der Schule reduziert werden soll. Kinder, die sich zu Fuß und in reflektierenden Westen auf den Schulweg machen, erhalten von ihren Klassenlehrerinnen Sterne. Wenn eine Klasse genügend Sterne gesammelt hat, kann sie diese gegen kleine Belohnungen eintauschen. Kinder, die verkehrssicher und zu Fuß zur Schule kommen, können also auf eine verlängerte Pause oder weniger Hausaufgaben hoffen.

Bei dem Aktionstag zeigten sich nun alle Kinder in ihren Westen, begleitet vom pädagogischen Personal der Schule, auf den Gehwegen vor der Straße. Bereits vor den Herbstferien waren die Schülerinnen und Schüler durch die Verkehrswacht Wanne-Eickel mit reflektierenden Westen und Überwürfen ausgestattet worden. Doch nicht nur sie wurden neu eingekleidet. Auch einige Eltern bekamen ein neues Outfit, um zum Start der Ferien als Elternlotsen den Schulweg der Kinder sicherer zu machen. Sie achten darauf, dass der motorisierte Verkehr Rücksicht auf die Verkehrsanfänger nimmt. Auf diese Aufgabe wurden sie durch die Polizei vorbereitet, die für die Ausbildung der Verkehrshelfer zuständig ist.

„Es geht uns darum, bei allen Beteiligten – Eltern, Kindern, Anwohnern sowie allen Verkehrsteilnehmern – ein Bewusstsein für die Verkehrssicherheit zu schaffen“, so Schulleiterin Necla Sezer. „Gemeinsam mit den Eltern und der Polizei wollen wir unserer Aufgabe nachkommen, dass unser Nachwuchs sicher unterwegs ist. Ein besonderer Dank gebührt unseren Elternlotsen, die morgens den Grundschülern das sichere Überqueren der Straßen rund um die Schule ermöglichen.“

In einem nächsten Schritt sollen im Umfeld der Schule Elternhaltestellen eingerichtet werden, an denen diejenigen Eltern, die nicht aufs Auto verzichten können, ihre Kinder absetzen können, ohne direkt die Schule anzusteuern. „Diese Hol- und Bringzonen sind der nächste wichtige Beitrag für die Verbesserung der Verkehrssicherheit unserer Kinder“, so Oliver Schomaker. Der engagierte Vater von zwei Schulkindern der Michaelschule leitet die Verkehrssicherheits-AG der Schule. Das Ziel der gemeinsamen Anstrengungen steht für alle Beteiligten fest: „Alle Kinder kommen sicher zur Schule und wieder nach Hause!“

Das Verkehrszähmer-Programm

Kinder wollen möglichst viele Dinge selbst erleben und entdecken, auch den eigenen Schulweg. Dabei ist es wichtig, dass sie sich selbstbewusst und sicher in ihrer Umgebung bewegen können.
Das Verkehrszähmer-Programm unterstützt sie dabei. Die Kinder werden nachhaltig zu einem verkehrssicheren Verhalten motiviert und erlernen notwendige Verhaltensregeln im Unterricht.
Ein ganz besonderer Ansporn dabei ist ein Belohnungssystem, dass die Kinder auch im Klassenverband zusammenwachsen lässt. Die  Schülerinnen und Schüler können als „Verkehrszähmer“ die „gefährlichen Drachenautos“ bändigen, indem sie auf das „Elterntaxi“ verzichten und alleine oder in Gruppen zu Fuß zur Schule gehen.
Um dabei für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein, haben unsere Schülerinnen und Schüler eine reflektierende Warnweste bekommen.

Weiterführende Informationen zum Verkehrszähmer-Programm erhalten Sie hier:
https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/sites/default/files/leitfaden_verkehrszaehmer_webversion.pdf

Verkehrshelfer

Kinder die sich zu Fuß auf den Schulweg machen, bewegen sich viel an der frischen Luft und kommen wacher und aufmerksamer an der Schule an.
An einigen Stellen kann der Schulweg jedoch unübersichtlich sein. Vor allem in diesen Bereichen ist eine Unterstützung durch Verkehrshelfer sinnvoll.
Dabei sichern Eltern und / oder Angehörige den Überweg und sorgen damit auch an diesen Stellen für einen sicheren Schulweg.
Die Polizei unterstützt die Verkehrshelfer und weist sie in ihre Aufgaben ein.


Aktuell werden noch Freiwillige gesucht um den Einsatz der Verkehrshelfer zu realisieren. Bitte wenden Sie sich als Eltern direkt an Ihre Klassenpflegschaftsvorsitzenden und als sonstige Interessierte unter folgender E-Mail-Adresse:
mobilitaet@michaelschule.nrw.schule

 

Sicherheit auch mit dem Fahrrad

Wo darf ich als Kind eigentlich mit dem Fahrrad fahren? Auf welche Verkehrsregeln muss ich dabei achten? Wie verhalte ich mich richtig auf dem Rad im Straßenverkehr und ist mein Fahrrad überhaupt verkehrssicher?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich unsere Schülerinnen und Schüler in Klasse 4.

Ziel dabei ist es, dass die Kinder nicht nur im Bereich des Zu-Fuß-Gehens sondern auch in Bezug auf das Fahrradfahren in ihrem selbstbestimmten Mobilitätsverhalten gefördert werden.
Unterstützt durch die örtliche Polizei werden den Viertklässlern wichtige Verkehrsregeln erklärt, die sie als Fahrradfahrer wissen müssen. Darüber hinaus absolvieren die Kinder eine Radfahrübung und die Verkehrssicherheit der privaten Kinder-Fahrräder wird kontrolliert.